Auszüge dieses Interviews wurden am 18. Mai 2008 im Aller-Report abgedruckt. Hier könnt ihr das gesamte Interview lesen.
Was haltet ihr von dem Begriff Killerspiel ?
Jan-Niklas „Redeemer" Kettenburg: Killerspiel ist einfach ein unsachliches Wort, das der Schlechtredung dienen soll. Den Bedeutungsunterschied, der ein Ab-18-Counter-Strike von einem Ab-12-Rollenspiel trennt, in dem dann statt mit dem Messer mit der Axt und statt mit der Maschinenpistole mit Pfeil und Bogen aufeinander losgegangen wird, kann ich bei dem Wort Killerspiel nicht erkennen, da es keine inhaltliche, sondern nur eine verallgemeinernde Aussage hat. Ein neutralerer und sachlicher Ausdruck wäre wohl Gegenwartskriegsspiel . Dadurch hätte man abgedeckt, dass es in dem Spiel um Fraktionen geht, die sich mit aus der Gegenwart bekannten Waffen bekriegen. Abstrakte Spiele wie Unreal Tournament, welche in der Zukunft spielen, wären damit nicht umfasst, jedoch stehen die auch nicht zur Diskussion.
Glaubt ihr, dass Computerspiele die Gewaltbereitschaft von Jugendlichen und Kindern steigern, oder können diese Spiele vielmehr einen Ausgleich schaffen?
Jan-Niklas: Wir glauben daran, dass ein Computerspiel einen Ausgleich schafft. Nach einem anstrengenden Schultag ist ein Computerspiel schon eine gute Abwechslung. Hier geht es dann normaler Weise darum, dass einem das Spiel Spaß macht. Ob es darin um das Töten anderer Spieler geht, ist denke ich eher im Unterbewusstsein verankert und das Spiel wird nicht aus dem Grund gewählt, unbedingt töten zu wollen. Die Entwicklung auf dem MMORPG-Markt zeigt allerdings, dass Kriegsspiele nicht mehr unbedingt in sind. Die allermeisten Spieler werden Killerspiele nicht aus Boshaftigkeit spielen, sondern vielmehr, weil es ihnen einfach Spaß macht.
Eike „DalaiLamY" Vetter: Für mich steht beim Counter-Strike-Spielen das Team im Vordergrund, denn ohne ein schlagkräftiges Team erreicht man sehr wenig und man muss kooperieren um wirklich gut zu sein und gewinnen zu können. Für mich gibt es nichts schlimmeres als wenn das Team nicht funktioniert und sich da jemand quer stellt. Ich denke nicht, dass Computerspiele die Gewaltbereitschaft junger Menschen steigern, vielmehr kann man beim "Zocken" aufgebauten Druck ablassen und schafft somit einen Ausgleich.
Würdet ihr weiter spielen, wenn Killerspiele verboten würden?
Jan-Niklas: Mir persönlich macht es jetzt nicht so viel aus. Ich habe noch andere Spiele, mit denen ich mich beschäftigen könnte, vor allem Guild Wars, um nochmal auf die Rollenspiele zurückzukommen. Aber auf LAN-Partys, wo Killerspiele im Durchschnitt aller Teilnehmer am liebsten gespielt werden, wäre es schon bitter, da es sonst vermutlich kein Match geben wird, in dem alle Spieler zusammen spielen können. LAN-Partys müssten dann spezialisiert werden, was den Aspekt des Zusammen-Seins und Zusammen-Spielens, den eine LAN-Party erfüllt, kaum mehr erfüllen kann und wird, weshalb es vermutlich zu einer flächendeckenden Ignoranz eines solche Gesetzes kommen wird.
Eike: Wie Jan-Niklas schon sagte, auf LAN-Partys sind solche Spiele unverzichtbar, da sie einfach am schnellsten den meisten Spaß bieten. Es geht ja nicht darum jemanden zu "killen", sondern darum, wer der beste ist oder welche Personen das beste team formen. Das "Killerspiel" bietet nur eine Plattform auf der man sich messen kann. Andere Spielearten sind derzeit einfach nicht so beliebt, dass man alle dazu bringen könnte zum Beispiel ein Autorennspiel zu spielen. Um den Spaß in der Gemeinschaft zu haben würde ich die Spiele weiterhin spielen, wenn ich alleine spiele kann ich mich auch mit anderen Spielen, zum Beispiel Trackmania Nations Forever (ein kostenloses Rennspiel) begnügen. Denn beim spielen geht es grundsätzlich um das Team, ums zusammenarbeiten und nicht um das töten anderer - das ist sozusagen ein notwendiges Übel.
Was haltet ihr von dem Begriff Killerspiel ?
Jan-Niklas „Redeemer" Kettenburg: Killerspiel ist einfach ein unsachliches Wort, das der Schlechtredung dienen soll. Den Bedeutungsunterschied, der ein Ab-18-Counter-Strike von einem Ab-12-Rollenspiel trennt, in dem dann statt mit dem Messer mit der Axt und statt mit der Maschinenpistole mit Pfeil und Bogen aufeinander losgegangen wird, kann ich bei dem Wort Killerspiel nicht erkennen, da es keine inhaltliche, sondern nur eine verallgemeinernde Aussage hat. Ein neutralerer und sachlicher Ausdruck wäre wohl Gegenwartskriegsspiel . Dadurch hätte man abgedeckt, dass es in dem Spiel um Fraktionen geht, die sich mit aus der Gegenwart bekannten Waffen bekriegen. Abstrakte Spiele wie Unreal Tournament, welche in der Zukunft spielen, wären damit nicht umfasst, jedoch stehen die auch nicht zur Diskussion.
Glaubt ihr, dass Computerspiele die Gewaltbereitschaft von Jugendlichen und Kindern steigern, oder können diese Spiele vielmehr einen Ausgleich schaffen?
Jan-Niklas: Wir glauben daran, dass ein Computerspiel einen Ausgleich schafft. Nach einem anstrengenden Schultag ist ein Computerspiel schon eine gute Abwechslung. Hier geht es dann normaler Weise darum, dass einem das Spiel Spaß macht. Ob es darin um das Töten anderer Spieler geht, ist denke ich eher im Unterbewusstsein verankert und das Spiel wird nicht aus dem Grund gewählt, unbedingt töten zu wollen. Die Entwicklung auf dem MMORPG-Markt zeigt allerdings, dass Kriegsspiele nicht mehr unbedingt in sind. Die allermeisten Spieler werden Killerspiele nicht aus Boshaftigkeit spielen, sondern vielmehr, weil es ihnen einfach Spaß macht.
Eike „DalaiLamY" Vetter: Für mich steht beim Counter-Strike-Spielen das Team im Vordergrund, denn ohne ein schlagkräftiges Team erreicht man sehr wenig und man muss kooperieren um wirklich gut zu sein und gewinnen zu können. Für mich gibt es nichts schlimmeres als wenn das Team nicht funktioniert und sich da jemand quer stellt. Ich denke nicht, dass Computerspiele die Gewaltbereitschaft junger Menschen steigern, vielmehr kann man beim "Zocken" aufgebauten Druck ablassen und schafft somit einen Ausgleich.
Würdet ihr weiter spielen, wenn Killerspiele verboten würden?
Jan-Niklas: Mir persönlich macht es jetzt nicht so viel aus. Ich habe noch andere Spiele, mit denen ich mich beschäftigen könnte, vor allem Guild Wars, um nochmal auf die Rollenspiele zurückzukommen. Aber auf LAN-Partys, wo Killerspiele im Durchschnitt aller Teilnehmer am liebsten gespielt werden, wäre es schon bitter, da es sonst vermutlich kein Match geben wird, in dem alle Spieler zusammen spielen können. LAN-Partys müssten dann spezialisiert werden, was den Aspekt des Zusammen-Seins und Zusammen-Spielens, den eine LAN-Party erfüllt, kaum mehr erfüllen kann und wird, weshalb es vermutlich zu einer flächendeckenden Ignoranz eines solche Gesetzes kommen wird.
Eike: Wie Jan-Niklas schon sagte, auf LAN-Partys sind solche Spiele unverzichtbar, da sie einfach am schnellsten den meisten Spaß bieten. Es geht ja nicht darum jemanden zu "killen", sondern darum, wer der beste ist oder welche Personen das beste team formen. Das "Killerspiel" bietet nur eine Plattform auf der man sich messen kann. Andere Spielearten sind derzeit einfach nicht so beliebt, dass man alle dazu bringen könnte zum Beispiel ein Autorennspiel zu spielen. Um den Spaß in der Gemeinschaft zu haben würde ich die Spiele weiterhin spielen, wenn ich alleine spiele kann ich mich auch mit anderen Spielen, zum Beispiel Trackmania Nations Forever (ein kostenloses Rennspiel) begnügen. Denn beim spielen geht es grundsätzlich um das Team, ums zusammenarbeiten und nicht um das töten anderer - das ist sozusagen ein notwendiges Übel.





